Kommunikationstraining

Kommunikationstraining Essen u. Hagen

Wir alle sind ständig in Kommunikation, mit den modernen Medien auf noch verschiedenere Weise als in früheren Zeiten. Aber es sieht so aus, als wenn wir in unserem persönlichen Umfeld oder je näher uns die Menschen kommen, manchmal nicht richtig wissen, wie wir auf eine sinnvolle, verbindende Art kommunizieren sollen. Sind wir überhaupt in Beziehung mit unserem Partner, wenn wir so richtig wütend sind? Welche verbalen und nonverbalen Botschaften senden wir aus? Verlangen wir von unserem Partner, dass er unsere Gedanken erraten soll oder sind wir in der Lage, ganz klar zu sagen, was wir wollen? Möglicherweise ertappen wir uns in Streitsituationen dabei, dass unser jüngeres Ich mitspielt, wenn jemand anderer Meinung ist als wir. Wir möchten gerne Recht haben und wir wollen in dem, wie wir uns sehen und schätzen, gehört werden.

Ein großes Feld. Und schon länger ist erwiesen, dass die Gefühle, die wir in der Kommunikation haben, eine wesentlich Rolle spielen. Es gibt überhaupt keine Kommunikation ohne Gefühle. Wir können höchstens so tun, als hätten wir keine und sie ignorieren und einen relaxten Eindruck mimen. Aber sie sind trotzdem da und sie wollen gefühlt werden. Mit Hirnscans kann das inzwischen gut sichtbar gemacht werden, ob wir gelassen, freudig, wütend, traurig oder ängstlich sind. Jeweils andere Hirnareale werden aktiviert, und auch Hormone spielen dabei eine große Rolle. Unser Körper ist wie ein Bio-Computer, und unsere Körperempfindungen sagen uns in jeder Sekunde, was in uns vorgeht.

Nur niemand hat uns beigebracht, wie wir unsere Gefühle adäquat ausdrücken können. Es sieht so aus, als wenn wir als Kopffüßler durch die Welt laufen und unsere Gefühle verstecken müssen, wenn wir in Verhandlungen mit dem Chef sind oder in einer Arbeitskonferenz sitzen. Das ist eindeutig nicht gesund, wenn wir unsere Gefühle nicht wahrnehmen wollen oder können. Sie sind dafür zuständig, dass wir uns in uns selbst authentisch fühlen, egal ob wir Trauer, Wut, Angst oder Freude fühlen. Nicht die Gefühle sind das Problem, sondern das Nichtzulassen oder das Ignorieren oder der destruktive Umgang mit Gefühlen.

Zudem haben die Bedürfnisse eine wichtige Bedeutung in der Kommunikation.

  • Was bedeutet es, wenn mein Partner mir einen Vorwurf macht?
  • Welche unerfüllten Bedürfnisse stecken dahinter?
  • Können wir lernen, uns auf dieser Ebene auszutauschen?
  • Was brauche ich eigentlich und wie kann ich mich damit verständlich machen?
  • Wie gelingt es uns eine Intimität in der Kommunikation herzustellen oder wieder herzustellen?

Sie haben die Möglichkeit, bei mir etwas über Kommunikation zu lernen auf eine Art, die Sie sie im Alltag anwenden können. Ob es in der Partnerschaft ist oder im Berufsleben, ob es um die Kommunikation mit Ihren Kindern geht oder mit Ihren Eltern. Neben einigen kleinen theoretischen Inputs geht es vor allem darum, die Dinge auszuprobieren, Praxisbeispiele durchzugehen und zu schauen, wie Sie sich im Körper fühlen und was Sie authentisch dem anderen mitteilen wollen, wie der Beziehungsraum zu einem anderen Menschen hergestellt oder aufrecht erhalten werden kann.

Es macht richtig Spaß, eine authentische Form von Kommunikation zu lernen, weil wir nichts mehr verstecken müssen. Wir müssen niemanden anbrüllen, aber wir können das Gefühl der Wut fühlen, und das kann sehr kraftvoll sein und uns dabei unterstützen, Entscheidungen zu treffen. Jedes Gefühl hat positive und negative Eigenschaften, und die werden wir gemeinsam herausfinden.

Mein Kommunikationstraining basiert im wesentlich auf der transparenten Kommunikation nach Thomas Hübl und bezieht Elemente der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg mit, dem Gefühlskompass von Vivian Dittmar und den wertvollen alltagstauglichen Kommunikationsaspekten nach Clinton Callahan.
In der Regel beziehe ich die Grundlagen der transparenten Kommunikation in meine therapeutische und paartherapeutische Arbeit mit ein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Kommunikationstraining, individuell nach Ihren Bedürfnisse, allein oder mit Ihrem Partner, durchzuführen.
Scheuen Sie sich nicht, mich anzusprechen. Und achten Sie auf meine Kommunikationskurse, die ich von Zeit zu Zeit auf meiner Website anbiete.


Kompakttraining für Einzelne oder Paare:


1 Die Welt der Gefühle – Welche Gefühle gibt es, was ist angenehm und unangenehm, wie nehme ich Körperempfinden, Gefühle und Gedanken wahr, wenn ich mit einem anderen in Kontakt bin?

2 Die Welt der Bedürfnisse
– Welche Bedürfnisse gibt es und wie bin ich mit ihnen in Kontakt? Wie schaffe ich es meine Bedürfnisse auszudrücken und die Bedürfnisse meines Gegenübers anzuerkennen? Das Ja und das Nein-Sagen.

3 Die Welt des Hörens und Zuhörens – Die 4 Arten des Zuhörens nach Otto Scharmer - Mit welchen Ohren höre ich, wenn ich zuhöre? Höre ich überhaupt empathisch zu oder läuft parallel mein eigener Film? Wie kann ich die Qualität des Zuhörens und des Einfühlens verbessern?

4 Die Welt des Beziehungsraums – Was ist ein Beziehungsraum? Wie kreiere ich ihn, wie wird er mir bewusst, wie kann ich mit mir und mit dem Gegenüber in Kontakt bleiben, auch wenn es schwierig wird? Wie stelle ich Intimität in der Kommunikation her? Das Zwiegespräch in der Paarkommunikation

5 Destruktive und konstruktive Verhaltensweisen in der Kommunikation – Die 5 apokalyptischen Reiter, monologisieren, unterbrechen, Antwortautomatismus, mauern, verächtlich machen versus Achtsamkeit, Authentizität, Bezogenheit, Empathie und Intimität.

Allein: 500 Euro, jeweils 5 x 1,5 h Stunden
Zu zweit: 750 Euro 5 x 1,5 h Stunden
Bescheinigung über Kommunikationstraining kann erstellt werden.