Psychotherapie und Einzeltherapie

Psychotherapie Paartherapie Ruhrgebiet

Wenn Menschen nach einer Psychotherapie oder Einzeltherapie suchen, geht es oft um ein psychisches Thema oder Problem, unter dem sie leiden und das sie bearbeiten wollen. Darüber hinaus kann aber auch die persönliche Weiterentwicklung Ziel einer Psychotherapie sein. In allen Fällen geht es um einen therapeutischen Prozess, der einen etwas längeren, aber überschaubaren Zeitraum umfasst.
Psychotherapie ist ein Überbegriff für unterschiedliche therapeutische Methoden. Sie unterscheidet sich von Beratung und Coaching durch die Tiefe und Länge des Prozesses, obwohl es eine Menge Überschneidungen gibt.

Mit welchen psychischen Themen können Sie kommen?

Folgende Themen und Störungen können gut in unserer Praxis mit den Methoden der Psychotherapie behandelt werden: Angst- und Panikstörungen, Depressionen, Burn-Out-Symptome, Aufarbeitung von traumatischen Ereignissen, posttraumatische Belastungsstörungen, sexuelle Themen, Suchtprobleme, persönliche Entwicklungsthemen wie Beziehungsthemen, Trauerarbeit u.a. Dies sind nur die Hauptthemen, weshalb Menschen kommen. Es gibt sicher weitere psychische Themen und Probleme, die hier nicht aufgeführt sind. Im Zweifelsfall rufen Sie an und fragen nach, ob Sie mit Ihrem Thema an der richtigen Adresse sind.

Welche Therapieformen werden angewandt?

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich vor allem mit der Methode der systemischen Therapie, aber auch mit anderen Methoden, weil sich herausgestellt hat, dass ein Mix von Methoden oft einen besseren und ggf. schnelleren Erfolg bringt, da er den Menschen auf verschiedene Weise anspricht.
Als Therapeutin ist es für mich wichtig, auf unterschiedlichen körperlichen und psychischen Erfahrungsebenen anzusetzen, je nachdem, worauf eine Klientin sich gut einlassen kann. Manche Klienten sind gut auf der Gesprächsebene ansprechbar, andere eher mit gestalterischen Mitteln oder imaginativen Techniken. Dabei geht es durchaus um einen kreativen Umgang mit verschiedenen Methoden, die im besten Fall sogar Spaß machen können.
Als Methoden werden u.a. angewandt: systemische Therapie, systemische Aufstellungen, Verhaltenstherapie, imaginative Methoden, Traumatherapie und Heilung von Entwicklungstraumata, Atem- und Entspannungstechniken, bioenergetische Körperarbeit.

Die systemische Therapie interessiert sich nicht nur für den einzelnen Menschen, der mit einem Thema oder Problem in die Therapie kommt, sondern auch für den Beziehungszusammenhang, in dem er lebt wie z.B. Familie, Partnerschaft oder beruflicher Kontext. Die psychischen Themen, die eine Klientin mitbringt, sind oft ein symptomatischer Ausdruck für eine Disbalance innerhalb eines der Systeme. Die systemische Therapie arbeitet mit verschiedenen Methoden wie Skulpturenarbeit, Genogramm, syst. Bildaufstellung, systemische Aufstellungen - und mit zirkulären Fragetechniken, die die Lösungsorientierung in den Fokus stellen. Die Aufgabe der Therapeutin ist es, den Klienten dabei zu unterstützen, die eigenen Ressourcen sichtbar zu machen und sie für den Lösungsweg zu nutzen.
Dabei bedient sich die systemische Therapie durchaus verhaltenstherapeutischer Maßnahmen. Wobei davon ausgegangen wird, dass ein Großteil der Verhaltensweisen, auch derjenigen, die  einen Menschen aktuell behindern, einmal erlernt worden sind. Manchmal hilft es schon zu wissen, dass das Gelernte irgendwann in der eigenen Biographie sehr nützlich gewesen ist, obwohl es heute eher als störend empfunden wird. Ziel verhaltenstherapeutischer Maßnahmen ist es, neue Erfahrungen zu machen und kognitiv zu verankern.

Traumatherapie und Heilung von Entwicklungstraumata beziehe ich ebenfalls in die psychotherapeutische Arbeit mit ein. In den letzten Jahren ist das Erkennen und Heilen von Entwicklungstraumata sehr viel bedeutender geworden. Entwicklungstraumata nennt man leidvolle, sich wiederholende Erfahrungen (wie Zurückweisungen, Demütigungen, Abwertungen, Kontaktlosigkeit und mangelnde Einstimmung der Eltern auf die kindlichen Bedürfnisse), die ein Kind im Laufe seiner Kindheit und  Jugend - manchmal über viele Jahre - gemacht hat und die damals zu wichtigen und richtigen Überlebensstrategien in der Herkunftsfamilie geführt haben, aber im Erwachsenenalter permanent an Grenzen stoßen und als Schweirigkeiten und Probleme im Leben auftauchen. Die Einbeziehung von Traumatherapie birgt ein hohes Veränderungspotenzial für die Klienten.

Atem- und Entspannungstechniken und achtsame Körperarbeit können innerhalb des therapeutischen Prozesses ebenfalls angewandt werden, wenn es darum geht, Kontraktionen und Schutzmechanismuen auf der körperlichen Ebene wahrzunehmen und sanft zu verändern und zu entspannen. Dies geschieht aber immer nur nach vorheriger Absprache mit der Klientin.

Sollte ich vorher zu einem Arzt gehen?

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich keine Medikamente verschreiben. Wenn Sie unter einer schweren psychischen Störung leiden, ist es wichtig, zunächst einen Arzt oder Psychiater aufzusuchen, um eine Diagnose und ggf. eine medikamentöse Einstellung zu erhalten. Die therapeutische Begleitung kann daran anschließend erfolgen.
Ansonsten können Sie direkt einen Termin vereinbaren.

Wie läuft die Therapie ab und wie lange dauert sie?

Zunächst führen wir eine ausführliche Anamnese durch. Im Anschluss daran nehmen wir eine Auftragsklärung vor, die wir im Laufe der Sitzungen immer wieder überprüfen. Zwischen den Sitzungen gibt es ggf. kleine Hausaufgaben, die mit dem Klienten abgestimmt werden.
Je nach Thema können es 5 – 10 Sitzungen sein, die zu einer psychotherapeutischen Kurz-Zeit-Therapie gehören. Zwischen den Sitzungen liegen im Anfang eine Woche, später größere Zeiträume, damit Sie in der Zwischenzeit neue Dinge ausprobieren können.

Was ist das Wichtigste für eine erfolgreiche Therapie?

Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass Sie wirklich etwas verändern möchten. Die eigene Motivation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie.
Überlegen Sie sich also gut, ob Sie tatsächlich eine Therapie machen wollen und was sich dadurch alles ändern könnte. Überlegen Sie im Anschluss daran, welche Vorteile Sie haben, wenn Sie Ihren jetzigen Zustand beibehalten. Wenn Sie sich dann bewusst für eine Therapie entscheiden, ist das eine gute Ausgangslage für einen konstruktiven Verlauf.